Allgemeine Geschäftsbedingungen

PRÄAMBEL

1. Diese Geschäftsbedingungen gelten für den gesamten Geschäftsverkehr zwischen Balkanche (im Folgenden: „Veranstalter“) und dem Reisenden/ Teilnehmer/ Kunden/ Anmelder.

2. Sie gelten für sämtlich getätigte oder noch nicht abgeschlossene wie für alle zukünftigen Geschäfte zwischen dem Veranstalter und dem Reisenden auch dann, wenn nicht ausdrücklich auf diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei Anbahnung oder Abschluss zukünftiger Geschäfte Bezug genommen wird.

I. Teilnahmevoraussetzungen

1. Teilnehmen kann jeder, der gesund und den speziellen, in der Reisebeschreibung genannten Voraussetzungen gewachsen ist und die entsprechende Ausrüstung (Bekleidung, Mountainbike bzw. Rennrad) mitbringt oder nach Voranmeldung ausleiht.

2. Die Teilnahme an den Mountainbike-Reisen ist nur mit einem Mountainbike möglich. Der Zustand des Bikes muss einwandfrei sein und die Teilnahme an einer Mehrtagestour im Gelände zulassen. Funktionierende Federelemente, breite profilierte Reifen, kräftige Bremsen, bergtaugliche Schaltung sind ein Muss. Ein Check vor der Tour durch den Händler sind obligatorisch.

3. Bei jeder Tour ist das Tragen eines geprüften Helms Pflicht.

4. Bei Freeride-Reisen und Downhill Camps wird spezielle dafür geeignete Ausrüstung benötigt. Bei Freeride ist eine um Knie-/ Schienbeinschoner erweiterte Schutzausrüstung Pflicht. Bei Downhill Camps ist weitere Sicherheitsbekleidung wie Safty Jacket und Full-Face-Helm Pflicht.

5. Elektrobikes sind auf unseren Touren grundsätzlich nicht zulässig!

6. a) Wenn ein Teilnehmer, der erkennbar diese Voraussetzungen (siehe auch Merkblatt MTB) nicht erfüllt oder vernachlässigt, kann durch den Tourguide zu Beginn und noch während der Reise ganz oder teilweise vom Veranstaltungsprogramm ausgeschlossen werden.

b) Dies gilt auch für den Fall, dass ein Teilnehemer die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Veranstalters nachhaltig stört oder sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Dies betrifft auch das Nichtbefolgen unserer Tourguides oder beispielsweise riskantes Fahrverhalten gegenüber anderen Teilnehmern.

c) In diesen Fällen behält der Veranstalter den Anspruch auf den Reisepreis; er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich Erstattungen durch Leistungsträger. Dieser ersparte Aufwand kann dem Reisenden in Form eines Reisegutscheines gewährt werden.

7. Jeder Teilnehmer fährt auf eigene Gefahr und ist sich über die Gefahren, die im Hochgebirge und durch die Benutzung eines Fahrrades entstehen, im Klaren.

8. Der Teilnehmer versichert mit seiner Anmeldung, physisch und psychisch gesund zu sein und dass keine krankheitsbedingten Gründe vorliegen, die die Eignung für die Teilnahme ausschließen. Über etwaige gesundheitliche oder körperliche Probleme, Krankheiten, Einschränkungen oder Allergien ist der Veranstalter vorab zu informieren. Treten während der Reise/ des Events gesundheitliche Beschwerden (physischer oder psychischer Art, Stress usw.) oder sonstige Probleme auf, muss das Personal vor Ort sofort informiert werden. Augenfehler müssen durch geeignete Sehhilfen ausgeglichen werden.

II. Vertragsabschluss

1. Mit der Anmeldung bietet der Reisende dem Veranstalter den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung kann nur in Textform – per Brief, Fax, Anfrageformular oder E-Mail vorgenommen werden.

2. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mitaufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat. Der Anmelder ist aus dem Vertrag selbst verpflichtet, wenn er die Reise im eigenen Namen bucht, auch wenn er selbst keine Reiseleistungen in Anspruch nimmt.

3. Bei Minderjährigen ist die Anmeldung von dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben.

4. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch den Veranstalter zustande. Die Annahme bedarf grundsätzlich keiner bestimmten Form. Der Veranstalter wird jedoch unverzüglich nach dem Vertragsschluss dem Kunden die Reisebestätigung zusenden. Weicht der Inhalt der Reisebestätigung von dem Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des Veranstalters vor, an das er für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebotes zustande, wenn der Kunde innerhalb der Bindungsfrist dem Veranstalter die Annahme erklärt.

III. Zahlung

1. Beginnt die Reise innerhalb von 30 Kalendertagen, ist der Reisepreis unmittelbar nach Zugang der Reisebestätigung (bei Pauschalreisen inklusive Sicherungsschein) und der Reiseunterlagen sofort in voller Höhe zur Zahlung fällig. Gleiches gilt unabhängig von der Dauer bis zum Reisebeginn für solche Buchungen, bei denen der Reisepreis pro Vollzahler EUR 250,00 nicht übersteigt. Beträgt dagegen der Reisepreis pro Vollzahler EUR 250,00 und liegen zwischen Buchung und Reisebeginn mehr als 30 Kalendertage, wird mit Zugang der Buchungsbestätigung (bei Pauschalreise inkl. Sicherungsschein) eine Anzahlung von 20 % des Reisepreises zur Zahlung fällig, der Reisepreis ist 30 Kalendertage vor Reisebeginn zur Verfügung zu stellen.

2. Die Ausgabe der Reise- oder Programmunterlagen erfolgt bei Teilzahlung, sobald Anzahlung und Restreisepreis vollständig eingegangen sind.

3. Werden fällige Zahlungen auch auf Mahnung mit Fristsetzung nicht oder nicht vollständig geleistet, ist der Veranstalter berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Die Folgen des Rücktritts bestimmen sich nach den Stornoregelungen unter Ziff. VIII, Nr. 4.

4. Wird bei Buchung eine Bezahlung im Wege der Abbuchung von einem Konto oder im Wege der Belastung einer Kreditkarte angeboten, beinhaltet die Bekanntgabe der Bank- oder Kartendaten die Einwilligung zum Einzug der vereinbarten Zahlbeträge. Fremde Bankkonten bzw. fremde Kreditkarten werden nur nach vorheriger schriftlicher oder in Ausnahmefällen (fern-) mündlicher Einwilligung des jeweiligen Konto- bzw. Karteninhabers akzeptiert.

5. Endet ein bei Buchung vereinbarter Zahlungseinzug aufgrund Verschuldens des Konto- oder Karteninhabers in einer Rückbelastung, werden die damit einhergehenden Zusatzkosten weiterbelastet. Hierzu zählen insbesondere die seitens der Bank bzw. des Kreditkartenunternehmens in Rechnung gestellten Gebühren.

6. Zahlungen werden lediglich von Bankkonten innerhalb der Europäischen Union (EU) akzeptiert. Der Veranstalter übernimmt keine Kosten einer Geldtransaktion.

IV. Leistung und Leistungsänderung

1. Die vertraglich zu erbringende Leistung ergibt sich aus der Reiseausschreibung bzw. aus dem Prospekt und aus den hierauf Bezug nehmenden Angaben in der Reisebestätigung. Nebenabsprachen bedürfen der Textform.

2. Abänderungen und Abweichung einzelner Reiseleistungen von den vertraglichen Vereinbarungen sind nur zulässig, wenn sie nach Vertragsschluss erforderlich werden, nicht gegen Treu und Glauben durch den Verantsalter veranlasst sind und im Übrigen nicht den Gesamtzuschnitt der Reise beeinträchtigen.

3. Der Veranstalter ist berechtigt, die einzelnen Fahrrouten, Streckenführung, Teilunterkünfte bzw. den Reiseverlauf zu ändern, wenn dies aus witterungsbedingten oder organisatorischen Gründen erforderlich wird. Die geänderte Leistung tritt anstelle der ursprünglich geschuldeten Leistung.

4. Bei Nichterreichen der in einer Angebotsausschreibung festgesetzten Mindestteilnehmerzahl ist der Veranstalter bis längstens 30 Kalendertage vor Reisebeginn berechtigt, vom Reisevertrag zurückzutreten. In diesem Fall werden bereits geleistete Zahlungen unverzüglich zurückerstattet.

V. Leistungsanpassungen aufgrund von Naturereignissen oder Gruppenleistungsunfähigkeit

1. Veranstaltungen werden grundsätzlich bei jedem Wetter durchgeführt, Ausnahme sind Gewitter.

2. Aufgrund von äußerer Umstände wie Wetter- und Naturgewalten oder bei fehlender Gruppenleistungsfähigkeit können durch den Veranstalter Touränderungen vorgenommen werden. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, nach Möglichkeit entsprechenden, gleichwertigen Ersatz bzw. Alternativprogramme anzubieten.

3. Weitergehende Ansprüche gegen den Veranstalter wie Schadensersatzansprüche sind für den Fall der Stellung gleichwertigen Ersatzes bzw. von Alternativprogrammen jedoch ausgeschlossen.

VI. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Sollte der Reisende die Tour z.B. verletzungsbedingt abbrechen und einzelne Leistungen nicht in Anspruch nehmen können, so wird sich der Veranstalter bemühen, den Reisepreis anteilig zurückzuzahlen, was gegebenenfalls auch in der Form eines Reisegutscheins erfolgen kann. Ein Anspruch darauf besteht nicht.

VII. Haftung, Haftungsbeschränkung und Verjährung

1. Der Veranstalter haftet für die ordnungsgemäße Durchführung der bei ihm gebuchten Reise entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen des Reisevertragsrechts.

2. Ansprüche des Reisenden aufgrund Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverlertzung des Veranstalters oder auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Alle übrigen Ansprüche aus Reisevertrag verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt an dem Tag, an dem die Reise enden sollte.

3. Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden alleine wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

4. Eine Haftung des Veranstalters entfällt dann, wenn Wertgegenstände (Geld, Dokumente, Schmuck etc.) abhanden gekommen sind, die vom Reisenden nicht sicher verschlossen in einem vorhandenen Safe aufbewahrt wurden.

5. Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf solche beruhende gesetzliche Vorschriften, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen entsteht oder geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen oder beschränkt ist, so kann sich auch der Veranstalter gegenüber dem Reisenden hierauf berufen.

6. Der Veranstalter haftet nicht für Störungen oder Mängel, die bei Leistungen auftreten, deren Erbringung nach dem Inhalt des Reisevertrages nicht geschuldet ist (Fremdleistungen). Dies gilt insbesondere für Zusatzprogramme am Reiseziel.

VIII. Rücktritt, Umbuchung der Reise, Ersatzreisender, Stornogebühren und Änderung der Reisepreises

1. Der Rücktritt kann durch Abgabe einer ausdrücklichen Erklärung oder durch schlüssiges Verhalten (z. B. Nichterfüllung der Zahlungsverpflichtungen) erfolgen. Die Höhe der Rücktrittsentschädigung hängt von der gebuchten Reiseleistung und dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung ab.

2. Umbuchungen von Reisen können ausschließlich durch Stornierung der ursprünglichen Reise zu den vereinbarten Stornogebühren und anschließender Neubuchung zum jeweiligen Reisepreis.

3. Bis zum Reiseantritt kann sich der Reisende von einem Dritten ersetzen lassen. Dieser muß die Voraussetzungen der Reise erfüllen. Der Veranstalter kann den Wechsel der dritten Person widersprechen. Gebühren für die Einbuchung eines Ersatzreisenden werden auf Anfrage mitgeteilt.

4. Stornogebühren:

a) Im Falle des Rücktritts von Reisen oder Gaststättenaufenthalten durch den Reisenden gelten folgende Stornogebühren:

– bei Rücktritt bis 30 Tage vor Reisebeginn – 20 % des Reisepreises, mindestens jedoch 50 EUR pro betroffenem Reiseteilnehmer;
– bei Rücktritt bis 15 Tage vor Reisebeginn – 50 % des Reisepreises;
– bei Rücktritt bis 4 Tage vor Reisebeginn – 70 % des Reisepreises;
– bei Rücktritt ab dem 3. Tag vor Reisebeginn – 90 % des Reisepreises

b) Der Reisende ist berechtigt, die Entstehung eines geringeren Schadens nachzuweisen; der Veranstalter ist berechtigt, im Einzelfall gegen Nachweis einen die Rücktrittspauschale übersteigenden Rücktrittsschaden geltend zu machen.

c) Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung wird empfohlen.

5. Rücktritt bei Preisänderung bzw. Änderung wesentlicher Leistungen

a) Der Veranstalter behält sich vor, den bei Vertragsschluss vereinbarten Reisepreis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Flughafengebühren etc. oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse in dem Umfang zu ändern, wie sich deren Erhöhung pro Person bzw. pro Sitzplatz auf den Reisepreis auswirkt, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisebeginn mehr als 4 Monate liegen.

b) Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises oder einer Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisende unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5% oder im Falle einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Veranstalters über die Preiserhöhung bzw. Änderung der Reiseleistungen diesem gegenüber geltend zu machen.

IX. Abtretungsverbot

1. Die Abtretung von vertraglichen Ansprüchen des Reisenden gegen den Veranstalter an Dritte ist ausgeschlossen.
2. Das Abtretungsverbot erstreckt sich auch auf Ansprüche aus unerlaubter Handlung und ungerechtfertigter Bereicherung.

3. Ebenso ist die gerichtliche Geltendmachung der vorbezeichneten Ansprüche des Reisenden durch Dritte im eigenen Namen unzulässig.

X. Pass-, Visa-, Zoll- und Gesundheitsvorschriften

Angehörige des Staates, in dem die Reise angeboten wird, werden über Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften unterrichtet. Für die Einhaltung der Reiseformalitäten einschließlich der Beschaffung der erforderlichen Einreisedokumente ist der Reisende grundsätzlich selbst verantwortlich.

XI. Hinweis auf besondere Risiken

Der Teilnehmer bzw. deren Erziehungsberechtigte werden darauf hingewiesen, dass es sich bei Rad- und Mountainbike-Touren um Aktivitäten handelt, bei denen ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko besteht (Sturzgefahr etc.), das auch durch umsichtige und fürsorgliche Betreuung nicht vollkommen reduziert oder ausgeschlossen werden kann. Auch ist zu beachten, dass im Gebirge, vor allem in abgelegeneren Regionen, aufgrund technischer oder logistischer Schwierigkeiten nur im sehr eingeschränkten Umfang Rettungs- und/oder medizinische Behandlungsmöglichkeiten gegeben sein können, so dass auch kleinere Verletzungen oder Zwischenfälle schwerwiegende Folgen haben können. Hier wird von jedem Teilnehmer ein erhebliches Maß an Eigenverantwortung und Umsichtigkeit, aber auch ein erhöhtes Maß an Risikobereitschaft vorausgesetzt. Erziehungsberechtigte minderjähriger Teilnehmer müssen dafür Sorge tragen, hierauf besonders hinzuweisen und die Teilnehmer zu eigenverantwortlichen wie umsichtigen Verhaltensweisen anzuweisen, wie auch darauf einzuwirken, unseren Weisungen strikt Folge zu leisten. Der Teilnehmer hat in Anbetracht dieser Risiken ferner für ausreichende Versicherung (Kranken-, Unfall-, Haftpflichtversicherung) für Leistungen im In- und Ausland Sorge zu tragen.

XII. Datenverwendung und Datenschutz

1. Der Veranstalter verwendet die Daten des Kunden gemäß den datenschutzechtlichen Bestimmungen zu Verkauf, Vermittlung und Durchführung von Reisen und damit verbundenen Leistungen nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Die Datenerhebung und Verwendung zu Zwecken der Werbung und Marktforschung erfolgt nur nach Ihrer zuvor erklärten ausdrücklichen Einwilligung.

2. Zum Zwecke der Bonitätsprüfung und nur soweit gesetzlich zulässig holen wir ggf. eine Bonitätsauskunft ein – bei SCHUFA Holding AG (Kormoranweg 5, D-65201 Wiesbaden). Hierzu übermitteln wir die zu einer Bonitätsprüfung benötigten personenbezogenen Daten an die oben genannten Auskunfteien und verwenden die erhaltenen Informationen für eine abgewogene Entscheidung über die Begründung und Durchführung des Vertragsverhältnisses. Die Bonitätsauskunft kann Wahrscheinlichkeitswerte (Score-Werte) beinhalten, die auf Basis wissenschaftlich anerkannter mathematisch-statistischer Verfahren berechnet werden und in deren Berechnung unter anderem Anschriftendaten einfließen. Ihre schutzwürdigen Belange werden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen berücksichtigt.

XIII. Bildaufnahmen und Aufzeichnungen

Der Reisende erklärt sich damit einverstanden, dass auf Tour geschossene Bilder für Werbezwecke (Internet, Katalog etc.) von dem Veranstalter verwertet werden dürfen. Ist der Reisende damit nicht einverstanden, muss er dies in Textform vor Reisebeginn gegenüber dem Veranstalter zum Ausdruck bringen.

XIV. Schutz vor Insolvenz

Im Falle einer Insolvenz besteht eine gesetzliche Reiseinsolvenz-Versicherung bei R+V Allgemeine Versicherung AG in Wiesbaden.

XV. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

1. Es gilt deutsches Recht.

2. Der Reisende kann den Veranstalter nur an dessen Sitz verklagen.

3. Für Klagen des Veranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgeblich, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Unternehmer oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Veranstalters maßgebend.

XVI. Salvatorische Klausel
Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen unwirksam sein oder werden, so behalten die übrigen Bedingungen gleichwohl Gültigkeit. Die Wirksamkeit des Reisevertrages als solchen bleibt unberührt.

XVII. Veranstalter

Balkanche – Mountainsports und Adventure
Inhaber: Manuela Drenska
Graf-Arco-Str. 11
83626 Valley

0049 (0)8024 4690701
0049 (0)176 65361303
info@balkanche.com